In und um Absam: unser erster richtiger Urlaubstag (Fr, 21.07.17)

Absam

Blumenwiese zwischen Absam und Thaur

Unser erster richtiger Urlaubstag! Morgens lassen wir uns Zeit und frühstücken in Ruhe. Gegen 11:00 Uhr machen wir uns auf den Weg, um etwas von Absam und der Umgebung zu sehen. Zunächst halten wir kurz an der prachtvollen Basilika an, aber das Marienbild, aufgrund dessen Absam ein Wallfahrtsort wurde, entdecken wir nicht. Da müssen wir uns noch mal schlau machen…

An Feldern vorbei laufen wir in Richtung Thaur, einem weiteren Vorort von Innsbruck. Es ist sonnig, die Laune ist gut und wir genießen den Blick auf das uns umgebende Bergpanorama. Sogar schneebedeckte Gipfel können wir in der Ferne ausmachen. Auf einer Wiese unter einem großen Baum rasten wir. Felix hat einen Stock gefunden und ihn wie einen kleinen Speer spitz geschnitzt. Nun versucht er sich im Speerwerfen…

Dann kehren wir um und laufen auf einem etwas höher gelegenen Weg zurück Richtung Absam.
Da passiert es: in einem kleinen Moment der Unachtsamkeit rutscht Felix mit seinem Schnitzmesser ab und verletzt sich am linken Daumen. Es blutet ganz schön doll, aber Felix ist tapfer und mit Servietten stillen wir die Blutung.

Zurück in Absam gehen wir erst einmal „nach Hause“, essen Nudeln mit Pesto und Bergkäse sowie einen gemischten Salat und genießen unseren Kaffee mit etwas Gebäck, was Andy zuvor noch in Absam besorgt hat, auf dem großen Balkon.
Nach einer kleinen Mittagsruhe bin ich doch etwas besorgt wegen Felix‘ Wunde, denn der Schnitt war (für mich als medizinischen Laien) doch recht tief und lang. Wir fahren also ins Tiroler Landeskrankenhaus in Hall und lassen die Wunde fachmännisch versorgen. Die sehr nette Ärztin entscheidet sich, die Wunde zu kleben. Nach ca. 45 Minuten sind wir dort wieder raus. Und Felix hat sich ein großes Eis verdient!

Im Eiscafé „Eisworld Kasbacher“ gibt es für die Kinder je einen Becher mit zwei Kugeln und Eis – bei uns zu Hause wäre das jeweils vier Kugeln gewesen! Riesig!

Dann geht es zurück nach Absam und wir lassen den Tag ausklingen… Zuvor klingelt es aber noch an der Tür, und zwei Mädchen aus der Nachbarschaft fragen, ob Carolin und Felix zum Spielen rauskommen wollen. Felix ist sofort „Feuer und Flamme“ und Carolin braucht einen kleinen überzeugenden „Schubser“, dann gehen sie zusammen raus und kehren erst um 21:30 Uhr zurück. Sind dann glücklich und zufrieden und erzählen, dass die Spiele hier ganz anders heißen etc., z.B. „15 und 14“ und „Räuber und Genty“ etc. So schön! Diese Haustausch-Erfahrung machen wir das erste Mal, aber sonst wären wir ja zumeist auch nicht in deutschsprachigen Urlaubsländern unterwegs…

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