Auf zu Haustausch Nr. 10: von Berlin nach Nürnberg (Mi, 19.07.17)

 

Erfrischendes Nass in Nürnberg

Erfrischendes Nass in Nürnberg

Am Morgen des 19.07., wachte ich früh auf. Ich muss zugeben, mein erster Gedanke galt nicht dem Urlaub, sondern dem Zeugnis. Wahrscheinlich interessiert es die wenigsten, aber ich soll halt einen Bericht über meinen Tag schreiben, deshalb- Überspringt diesen Absatz oder lest es, ohne euch zu beschweren. Okay, vielleicht hätte ich das an den Anfang schreiben sollen, aber egal.

Als wir alle unsere Zeugnisse hatten, und uns mehr oder weniger tränenreich von einander verabschiedet hatten, fuhr ich zurück nach Hause, wo Mama und Papa auf mich warteten. Wir packten alles ins Auto, guckten uns noch einmal überall um, verpassten allem den letzten Schliff, und nachdem Papa Felix aus dem Hort abholte, fuhren wir schließlich los.

Mama fuhr, Papa half ihr als Beifahrer soviel wie möglich, Felix las, ich las, Felix spielte Nintendo (FIFA 15), ich- Nein, ich las. Irgendwann machten wir eine „Biopause“. Ja, damit ist gemeint, dass wir mal, wie ich es ausdrückte, urinieren mussten. Nach gefühlten Ewigkeiten, wir hatten eine Tankstelle verpasst und verbrachten dann eine halbe Stunde damit, eine andere zu suchen, und der Umfahrung eines Staues, der sich in dem Moment auflöste, sodass wir einen Umweg fuhren, kamen wir an.

Nach der langen Fahrt war das erste, was Felix und ich machen wollten, in den Pool springen. Nach dem Check-In verwirklichten wir diesen Traum. Leider hatte das Wasser, wie ich im Angesicht des Todes, äh, des Wassers, scherzend anmerkte, vergessen, zu gefrieren. Nein, nur 25 Grad, aber da es noch sehr warm und schwül waren, fühlte es sich eiskalt an. Nachdem baden, und natürlich nach dem Umziehen, fuhren wir, zu unserer Schande, zu Burgerking. Wir erfreuten uns an dem Getränkeautomaten (es gab über 90 Sorten), Felix nahm sich eine Krone (mit der er auch jetzt, am Donnerstag, dem zweiten Abschnitt unserer Fahrt) herumstolzierte. Und, was für eine Überraschung, wir aßen auch. Ich hätte fast vergessen, das zu schreiben! Zumindest fuhren wir satt und zufrieden zurück ins Hotel.

Nach der Bettenaufteilung und dem Münzenwerfen (Felix und ich konnten uns nicht entscheiden, wer wo schläft), schliefen wir auch relativ schnell ein. So ging der erste Urlaubstag zuende.

2 Kommentare zu “Auf zu Haustausch Nr. 10: von Berlin nach Nürnberg (Mi, 19.07.17)

  1. Fanny

    Na das geht ja gut los, ein Besuch in Nürnberg ohne einen Bescheid an Fanny und dann noch das falsche Hotel ;-)…
    Gute Reise Euch Vieren!

    1. Eva

      Danke, Fanny!
      Das war ganz spontan… Hab ein Hotel mit Pool gesucht, und dieses lag quasi am Weg.
      Beim nächsten Mal sehen wie uns aber auf jeden Fall!
      Sei lieb gegrüßt und ich freue mich schon auf London!
      LG

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