Von Kenmare nach Portlaoise (Irisches Tagebuch 17/18)

Das teuerste Hotel unserer Irlandreise verspricht eigentlich ein gutes Frühstück. Allerdings sind wir entweder verwöhnt, oder aber das Frühstück entspricht nicht wirklich dem Hotelstandard. Fängt schon mit dreckigen (bzw. nicht ganz sauberen) Tassen an, geht mit einfach schlechtem Tee (wie man das hinbekommt, bleibt mir ein Rätsel) und Kaffee weiter und endet bei ungenießbarem „Saft“ und schier labberigem Toast… 

Mal gab es Sonnenschein, mal Weltuntergangsstimmung...

Mal gab es Sonnenschein, mal Weltuntergangsstimmung…

Heute geht es für uns nach Port Laoise im Zentrum Irlands. Ist quasi auf halbem Weg nach Dublin, von wo wir morgen Abend nach Berlin zurückfliegen werden. Zunächst führt uns der Weg Richtung Killarney, durch den malerischen Killarney Nationalpark. Die Straße ist „windy“ mit vielen „severe bends ahaid „. Immer wieder gibt es begeisternde Ausblicke, unter anderem am sogenannten „Ladies View“. Dort kommen wir mit einem älteren Ehepaar aus Nordirland ins Gespräch, die mit ihrem Camper unterwegs sind – zum Abschied rufen sie uns ein freundliches „Auf Wiedersehen“ zu. Bald darauf sind wir in Killarney und halten am Outlet Shopping Centre an. Leider werden wir bei Nike nicht fündig, aber für Carolin gibt es einen neuen Rucksack, da bei ihrem auf unserer Reise der Reißverschluss kaputt gegangen ist. Außerdem gibt es Kuchen und Kaffee bei Costa, bevor wir uns auf den Weg nach Port Laoise machen.
Unser Hotel, das Maldron, machte online einen recht guten Eindruck, hier vor Ort allerdings wirkt es schon etwas in die Jahre gekommen. Der Pool allerdings gefällt den Kindern und Andy gut – ich beobachte meine drei Lieben vom „viewing deck“ (nachdem der Bademeister mich aus der Schwimmhalle vertrieben hat) und schreibe diesen Eintrag für unser Reisetagebuch.
Dann gehen wir ins benachbarte Restaurant „Stir“ und essen zu Abend – der angrenzende Food Court wirkte wenig einladend und viele der angeschlossenen Restaurants bzw. Imbisse hatten bereits ihre Mietverträge beendet – was ich übrigens bei einigen der Shoppingcenter hier in Irland bereits gesehen habe. Offensichtlich wurden die Einkaufs- und Gastronomieflächen hier in der Vergangenheit deutlich über Bedarf dimensioniert. Danach geht es auch schon ins Bett für uns vier.

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