Unser Automobilclub-Ritual und Rotterdam (23. Juli 2014)

Heute wollen wir nach Rotterdam. Die Idee hinter unserem Holland-Urlaub ist ja schon, trotz unserer festen Unterkunft – Haustausch sei Dank – einiges vom Land zu sehen. Nach Amsterdam in der vergangenen Woche heute also Rotterdam, die Stadt mit dem größten Hafen Europas und dem weltweit drittgrößten Hafen, nach Shanghai und Singapur.

imageAls wir gegen 11:00 Uhr unser Haus verlassen und wenige Meter mit dem Auto fahren, bemerken wir klopfende Geräusche beim Fahren – haben wir einen Platten? Nein, aber irgendwie ist es uns zu riskant, die Geräusche nicht zu beachten und einfach weiter zu fahren. Immerhin wollen wir ja auch Autobahn fahren, da muss schon alles tiptop sein. Also rufen wir die Auslandsnummer des ADAC an, und innerhalb von 60 Minuten erscheint ein Kollege des niederländischen Partnerclubs. Er fährt mit unserem Kia, stellt aber seinerseits keine Klopfgeräusche fest. Komisch… Also wir nochmal: weg! Kein Geräusch mehr da. Wir können es nicht glauben, sind ber natürlich froh. Und ein Automobilclub-Ritual ist es deswegen, weil wir auch im letzten Jahr in Portugal schon den ADAC bzw. den portugiesischen Partnerclub bemühen mussten… Und auch mehr oder weniger unnötig, denn die damals angezeigte Fehlermeldung konnte nach einem kurzen Rebooting der Bordelektronik nicht wieder repliziert werden.

imageNun gut, mit einer guten Stunde Verspätung ging es nun nach Rotterdam. Gegen 14:00 Uhr kamen wir am nhow an, einem Design-Hotel der NH-Kette, an. Wahnsinn! Das Zimmer im 21. Stock gefiel uns sehr gut, nach einigen Minuten wurde auch die Aufbettung noch geliefert. Bald machten wir uns auf den Weg in den Stadtkern, über eines der Wahrzeichen der Stadt, die Erasmusbrücke. Mittlerweile hatten wir alle Hunger, unser sehr spätes Mittagessen bzw. sehr frühes Abendessen nahmen wir gegen 17:00 Uhr im Restaurant „Bazar“ ein – türkisches Essen hatten wir ja lange nicht mehr 🙂

imageDann streiften wir noch durch mehrere sehr schöne, Café-gesäumte Straßen und eine Fußgängerzone, aßen Eis und schauten uns den alten Hafen, „Leuve Havn“, an. Zurück dann wiederum über die Eerasmusbrücke, um dann im Hotel auf der Außenterrasse im 7. Stock einen Sundowner Cocktail („El Burro“ und „Rude Cosmopolitan“) bzw. eine kühle Cola zu trinken. Bei einem magischen Blick über die Stadt. Mir gefällt Rotterdam super gut, Andy ist wohl eher ein Amsterdam-Fan… Gegen 22:00 Uhr lagen wir alle, erschöpft und zufrieden, in unseren Betten im 21. Stock.

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