Lekker fietsen an der IJssel (22. Juli 2014)

Storchennest an der Ijsel

Storchennest an der Ijsel

Nachdem die Sonne wieder scheint, hatten wir uns entschlossen die Gegend wieder mit dem Fahrrad zu erkunden. An das Lastenrad mit Elektro-Hilfsmotor hatten wir uns nicht gewagt, so haben wir Felix wieder hinten auf den Gepäckträger gesetzt. Hier in Holland sieht man das alles lockerer, auch der sonst obligatorische Fahrradhelm kann entfallen.

Radtour an der Ijsel

Von den sehr netten Nachbarn, die einen Rastplatz für Radreisende mit Getränken, Gebäck und Toilette betreiben, hatten wir uns eine Luftpumpe ausgeliehen und bei der Gelegenheit auch eine Karte mit dem kompletten Radwegenetz in den Niederlanden geliehen.

Wir sind dann über Windesheim nach Zwolle geradelt und waren schneller dort als wir uns vorstellen konnten. Die Stadt haben wir nur kurz gestreift. Sind dann wieder auf den Deich an der Ijsel entlang weiter geradelt.

Es ging vorbei an gut gepflegten Häusern und an Bauernhöfen. Wir haben Reiher, Störche, Rehe, Alpakas, Pferde und Hunde unterwegs gesehen.

Naturerlebnis mit dem Rad

Hier zu radeln ist auch sehr entspannt bei so vielen Radwegen macht es Spaß und durch die gute Ausschilderung behält man immer die Orientierung. Alleine ist man hier auf den Radwegen sowieso nicht.

Unser Ziel war die kleine Fähre für Radfahrer über die Ijsel und der gemütliche Ort Hattem nicht weit entfernt vom anderen Flussufer. Dort sind wir ins Zentrum und hatten ein schönes Mittagessen vor der Andreaskirche. Anschließend gab es für alle noch ein leckeres Eis. Felix war besonders mutig mit seiner Auswahl mit Kirsch-Cola und Limetten-Basilikum. War dann aber doch zu mutig, besonders letzteres hat ihm nicht geschmeckt, so dass er dann lieber bei Carolin gebettelt hat und von ihrem Eis haben wollte.

Die Rückfahrt war dann auf dem gleichen Weg etwas schneller, wir haben aber wieder am Storchennest und am Spielplatz angehalten für jeweils eine kurze Pause.

Zurück am Haus waren wir alle müde und glücklich, nur Felix hatte noch genug Energie um Trampolin zu springen – er durfte ja die ganze Zeit bei mir auf dem Gepäckträger sitzen.

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